Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen..

...So wurde auch Kudi die musikalische Begabung nicht in die Wiege gelegt, sondern von ihm mit viel Freude und Ausdauer erlernt. Was er aber schon von Geburt an besass, war die Liebe zur Musik.
Im Jahre 1969 begann er diese durch sein Engagement in der Jugendmusik Oftringen-Küngoldingen auszubauen und legte so den Grundstein für eine aufschwingende Musikkarriere.

Parallel zur 10-Jährigen Mitgliedschaft in der Jugendmusik Oftringen-Küngoldingen wirkte er mit seiner Posaune in der Jugendmusik Safenwil-Walterswil mit (1975-1977) und wechselte 1978 zur Musikgesellschaft Wikon. Bis 1984 beteiligte er sich dort nebst der Posaune auch mit dem Cornet und dem Bass. In den folgenden Jahren spielte er in mehreren Bands, wie der Big-Band (1983-1984), der Stadtmusik Aarburg (1982-1984), der Cabanda-Band (1979-1981) und der Tommy-Inderbinen-Band (1982-1984), immer mit dem Ziel, seine musikalischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.​

Nach einer längeren musikalischen Pause kehrte er im Jahre 1996 zur Musikgesellschaft Wikon zurück, dieses Mal mit dem Euphonium.​​
1997 startete Kudi seine Laufbahn als Alleinunterhalter mit seinem Keyboard, seiner Trompete und seiner Stimme.

Dann, im Dezember 2000 fand der erste Kontakt mit dem Alphorn im Selbsstudium statt. Kudi war sofort der Meinung, so ein Alphorn, das ist geil, und beschloss, auf den Alphorn-Express aufzuspringen. Bald begann er nicht nur Einzelunterricht zu nehmen, sondern auch seine eigenen Melodien zu komponieren. Da jedoch beim Alphorn nur Naturtöne vorhanden sind, erwies sich dies als schwieriger als gedacht und Kudi war manche Male den Tränen nahe. Doch Alphornspieler weinen nicht und so ging das Leben weiter.Heute ist er bekannt für seinen Alphornsound im Schweizerland welchen er hoch auf dem Berg zum Besten gibt. Und wenn er nicht gestorben ist, so geniesst er auch dieses Jahr wieder die Sterne über Rosas mit seiner Swiss Lady...​